Gebäudeenergieberatung

Gebäudeenergieberatung für Wohngebäude (HWK)

BlowerDoor Test, Luftdichtheitsprüfung

Wir bieten die Durchführung von Luftdichtheitsmessungen (BlowerDoor Test) für Bamberg und Umgebung (wie Lichtenfels, Kulmbach, Bayreuth, Haßfurt, Forchheim, weitere auf Anfrage) an.

 

Warum benötigt man eine Luftdichtheitsmessung (BlowerDoor Test)?

Es gibt in der Bauphase zwei Zeitpunkte in denen ein Test durchgeführt werden kann.

Einmal während der Bauphase zur Überprüfung der ausgeführten Arbeiten an der Gebäudehülle zur Qualitätssicherung (Leckageortung), in diesen Zustand kann man Undichtheiten noch ohne große Schwierigkeiten leicht beheben und zum anderen nach der Fertigstellung der Gebäudehülle durch die eigentliche Luftdichtheitsmessung (BlowerDoor Test).

 

Die Luftdichtheit der Gebäudehülle eines KfW – Effizienzhauses 70, 55 oder besser muss messtechnisch bestimmt werden. Für KfW – Effizienzhäuser 115, 100 oder 85 wird eine Luftdichtheitsmessung empfohlen.

 

Vorteile eines BlowerDoor Test:

  • Sicherung der energetischen Qualität
  • Schutz vor Bauschäden, konvektive Durchdringung
  • Schallschutz
  • Sicherstellung der Funktion von Lüftungsanlagen
  • Raumluftqualität
  • Rauch und Brandschutz
  • Vermeidung von Zugluft

 

 

Die Messungen erfolgen nach den aktuellen Vorschriften, DIN EN ISO 9972: 2018-12

 

 

 

 

Auszug aus den GEG

 

  • 13 Dichtheit

Ein Gebäude ist so zu errichten, dass die wärmeübertragende Umfassungsfläche einschließlich der Fugen dauerhaft luftundurchlässig nach den anerkannten Regeln der Technik abgedichtet ist. Öffentlich-rechtliche Vorschriften über den zum Zweck der Gesundheit und Beheizung erforderlichen Mindestluftwechsel bleiben unberührt.

 

 

  • 26 Prüfung der Dichtheit eines Gebäudes
  • Wird die Luftdichtheit eines zu errichtenden Gebäudes vor seiner Fertigstellung nach DIN EN ISO 9972: 2018-12 Anhang NA überprüft, darf die gemessene Netto-Luftwechselrate bei der Ermittlung des Jahresprimärbedarfs nach § 20 Absatz 1 oder Absatz 2 und nach § 21 Absatz 1 und 2 nach Maßgabe der Absätze 2 bis 5als Luftwechselrate in Ansatz gebracht werden. Bei der Überprüfung der Luftdichtheit sind die Messungen nach den Absätzen 2 und 5 sowohl mit Über – als auch mit Unterdruck durchzuführen. Die genannten Höchstwerte sind für beide Fälle einzuhalten.
  • Der bei einer Bezugsdruckdifferenz von 50 Pascal gemessene Volumenstrom in Kubikmeter pro Stunde darf
  1. Ohne raumlufttechnischen Anlage höchstens das 3fache des beheizten oder gekühlten Luftvolumens des Gebäudes in Kubikmetern betragen und
  2. Mit raumlufttechnischen Anlagen höchsten1,5fache des beheizten oder gekühlten Luftvolumens des Gebäudes in Kubikmetern betragen.
  • Abweichen von Absatz 2 darf bei Gebäuden mit einen beheizten oder gekühlten Luftvolumen von über 1500 Kubikmetern der bei einer Bezugsdruckdifferenz von 50 Pascal gemessene Volumenstrom in Kubikmetern pro Stunde
  1. Ohne raumlufttechnischen Anlagen höchstens das 4,5fache der Hüllfläche des Gebäudes in Quadratmetern betragen und
  2. Mit raumlufttechnischen Anlagen höchstens das 2,5fache der Hüllfläche des Gebäudes in Quadratmetern betragen.
  • Wir bei Nichtwohngebäuden die Dichtheit lediglich für bestimmte Zonen berücksichtigt oder ergeben sich für einzelne Zonen aus den Absätzen 2 und 3 unterschiedliche Anforderungen, so kann der Nachweis der Dichtheit für diese Zonen getrennt durchgeführt werden.
  • Besteht ein Gebäude aus gleichartigen, nur von außen erschlossenen Nutzeinheiten, so darf die Messung nach Absatz 1 nach Maßgabe von DIN EN ISO 9972: 20180-12 Anhang NB auf eine Stichprobe dieser Nutzeinheiten begrenzt werden.